Designer von Küchenarbeitsplatten sagen, dass Sie es bereuen werden

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Küchenrenovierungen erfordern viele Möglichkeiten, aber das Material der Arbeitsplatte sticht heraus: Es ist teuer, arbeitsintensiv und deckt viel Fläche ab. Designer verraten, welche Materialien Kunden nach der Installation am häufigsten bereuen, und geben praktische Ratschläge zur Vermeidung kostspieliger Fehler.

Quarz: Die Illusion der Zeitlosigkeit

Quarz-Arbeitsplatten sind aufgrund ihres geringen Wartungsaufwands beliebt, viele Hausbesitzer empfinden sie jedoch später als enttäuschend. Das Problem ist nicht die Haltbarkeit; es ist Ästhetik. Quarz weist nicht die natürliche Variante von Stein auf, was zu einem künstlich hergestellten Look führt, der mit der Zeit veraltet wirkt.

Lexie Saine, eine Designerin, erklärt, dass die Musterwiederholung bei geädertem Quarz auffällig wird, anders als bei Naturstein, der mit der Zeit Tiefe und Wärme entwickelt. Billiger Quarz ist noch schlimmer, er vergilbt und verblasst aufgrund des hohen Harzgehalts. Für Kunden, die Langlebigkeit wünschen, greifen Designer jetzt stattdessen auf Marmor oder Quarzit.

Marmor: Schönheit hat ihren Preis

Marmor ist unbestreitbar schön, erfordert jedoch Vorsicht. Es ist porös und hinterlässt leicht Flecken durch typische Küchenreiniger wie Zitrusfrüchte, Wein und Öl. Jordan Cashman von Sage Interiors weist darauf hin, dass Kunden bei Renovierungsarbeiten am häufigsten Marmor als Arbeitsplatte entfernen möchten.

Die Lösung? Dekton. Dieses technische Material ahmt das Aussehen von Naturstein nach, ohne dass die Pflege beunruhigend ist. Es ist porenfrei, schmutzabweisend und hält Hitze und UV-Strahlung problemlos stand.

Beton: Ein Trend, der nicht von Dauer ist

Betonarbeitsplatten waren einst ein großer Trend, doch Hausbesitzer lernten schnell die Nachteile kennen. Sie reißen, müssen häufig versiegelt werden und hinterlassen leicht Flecken. Paul McManus von McManus Kitchen & Bath weist darauf hin, dass Beton außerdem schwer und porös ist, was ihn für viele Küchen unpraktisch macht.

Das Ergebnis ist ein Material, das sich weniger wie eine raffinierte Patina, sondern eher wie ein andauerndes Problem anfühlt.

Tile: Ein Relikt der Vergangenheit

Fliesen-Arbeitsplatten erleben ein Comeback, doch Designer warnen davor. Fugen hinterlassen Flecken und sind schwer zu reinigen, und die unebene Oberfläche ist nicht ideal für die Zubereitung von Speisen. Kanten splittern mit zunehmendem Alter der Küche.

Das Fazit? Diese Materialien mögen auf den ersten Blick verlockend erscheinen, aber sie führen oft zu Bedauern. Eine kluge Auswahl im Voraus spart später Zeit, Geld und Kopfschmerzen.