Die meisten Hausbesitzer sind sich nicht bewusst, dass ihre Fenster das schwache Glied in der Klimatisierung ihres Hauses sind. Bei Neubauten ist Glas für rund 75 % des Wärmegewinns im Sommer verantwortlich. Das ist direktes Bargeld, das aus Ihrer Klimaanlage in die Umgebungsluft fliegt.
Es geht nicht nur um Komfort. Es geht um die monatliche Rechnung. Das US-Energieministerium bestätigt, dass Heizung und Kühlung 45 % einer typischen Stromrechnung ausmachen. Wenn Sie es leid sind, jedes Jahr im Juli und August einen Anstieg dieser Zahlen zu beobachten, ist Fensterfolie eine praktische, praktische Lösung. Aber nicht alle Filme leisten den gleichen Job. Manche legen Wert auf Privatsphäre. Andere konzentrieren sich auf die Reduzierung der Blendung. Sie müssen basierend auf dem auswählen, was Sie tatsächlich benötigen.
Verstehen Sie Ihre Wärmeverlustmetriken
Um das richtige Produkt auszuwählen, müssen Sie über den Marketingtext hinaussehen und die Zahlen überprüfen. Die beiden wichtigsten Messgrößen für die Wärmereduzierung sind der Solar Heat Gain Coefficient (SHGC) und der Solar Reflectance.
So funktionieren sie. Die meiste Wärme der Sonne kommt als Infrarotstrahlung an. Wenn Sie diese Strahlen blockieren oder reflektieren können, bleibt Ihr Wohnzimmer kühler.
- Solarer Wärmegewinnkoeffizient (SHGC): Dieser misst, wie viel Sonnenenergie durch die Folie in Ihr Zuhause gelangt. Eine niedrigere Zahl ist besser. Das bedeutet, dass weniger Wärme in Ihren Raum gelangt.
- Sonnenreflexion: Dies misst, wie viel Sonnenlicht von der Folie reflektiert wird, bevor sie überhaupt in das Glas eindringt. Ein höherer Reflexionsgrad bedeutet eine stärkere Wärmereduzierung.
Achten Sie bei der Bewertung von Filmen auf einen niedrigen SHGC und einen hohen Reflexionsgrad, wenn Ihr primäres Ziel die Kühlung ist.
Faktoren, die Einsparungen beeinflussen
Berücksichtigen Sie vor dem Kauf einer Rolle den spezifischen Kontext Ihres Hauses. Ein Film, der in Phoenix Wunder wirkt, könnte in Seattle übertrieben sein. Ihre potenziellen Einsparungen hängen von mehreren Variablen ab:
- Beschattung von Bäumen: Verhindern alte Bäume, dass die direkte Sonne auf Ihre Fenster fällt? In diesem Fall benötigen Sie möglicherweise keinen hochreflektierenden Film.
- Ausrichtung: Fenster, die nach Süden und Westen ausgerichtet sind, sind am stärksten von der Sonne betroffen. Dies sind die Zonen mit der höchsten Priorität für die Tönung.
- Standort: Ihre Klimazone bestimmt die Stärke der Wärmezunahme.
Wenn Sie diese Faktoren kennen, können Sie vermeiden, für Funktionen zu zahlen, die Sie nicht benötigen.
Rabatte und finanzielle Anreize
Die Vorabkosten für die DIY-Installation von Fensterfolien sind nicht unerheblich. Aber man kann es oft ausgleichen. Da sich diese Folien direkt auf die Energieeffizienz auswirken, bieten viele Energieversorger Rabatte an. Es lohnt sich, Ihren Anbieter anzurufen und nach bestimmten Qualifikationen zu fragen.
Überprüfen Sie außerdem, ob Steuergutschriften vorliegen. Im Jahr 2009 hatten Hausbesitzer Anspruch auf eine Gutschrift in ihrer individuellen Einkommensteuererklärung für den Kauf bestimmter energieeffizienter Fensterfolien. Während sich die Steuergesetze ändern, ist die Prüfung aktueller Anreize bei einem Heimwerkerprojekt immer ein kluger Schachzug.
Der Kompromiss
Es gibt keinen perfekten Film. Sie tauschen oft einen Vorteil gegen einen anderen ein. Eine stark reflektierende Folie könnte von außen wie ein Spiegel aussehen, was manche Hausbesitzer nicht mögen. Eine sehr dunkle Folie kann nachts die Sicht von innen beeinträchtigen.
Sie müssen entscheiden, was wichtiger ist. Datenschutz? Blendschutz? Maximale Wärmeabgabe?
Beginnen Sie mit der Vermessung Ihrer Fenster. Berechnen Sie die Quadratmeterzahl. Vergleichen Sie dann die SHGC- und Reflexionswerte der angebotenen Filme. Raten Sie nicht nur. Die Daten sagen Ihnen genau, wie viel Energie Sie sparen können.
Der Rest hängt davon ab, wie viel Sie bereit sind zu zahlen, um Ihr Zuhause kühl zu halten.























